Betriebliche Sozialberatung für Firmen und KMU

Die Betriebliche Sozialberatung macht die Ressourcen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Konkurrenzvorteil

Als vertrauliche, professionelle Anlaufstelle bei Problemen aller Art tragen wir zu guten Geschäftsergebnissen bei.

Wir entlasten die Betriebe, die Einzelpersonen und die Familien.

Wenn Sozialberatung zur Betriebskultur gehört, haben persönliche Schwierigkeiten, familiäre Fragen, Probleme am Arbeitsplatz, finanzielle Probleme eine Anlaufstelle.

Die meisten Firmen, insbesondere KMU’s sind zu klein, um für die Sozialberatung eine Person anzustellen, um die Personal- Qualität zu sichern, genau da setzen wir uns für sie ein.

Wir sehen Sozialberatung als ständigen Prozess, den wir als externe Expertinnen und Experten betreuen. Zugunsten der Betroffenen. Und für Unternehmen.

In der Betrieblichen Sozialberatung begleiten wir Mitarbeitende durch schwierige Lebenssituationen und beraten sie fachlich kompetent, zielorientiert.

Zu unseren Beratungsaufgaben gehören heikle Dossiers aus allen Lebensbereichen.

Als Dienstleisterin mit beruflicher Schweigepflicht ist SOARGE verpflichtet, die Anonymität der Beratungssuchenden zu wahren.

Zu unseren Beratungsaufgaben gehören:

Berufliches

  • Probleme am Arbeitsplatz
  • Burnout
  • Mobbing-Vorwürfe
  • Sexuelle Belästigung
  • Traumatisierende Ereignisse (Berufsunfälle etc.)

Gesundheitliches

  • Psychische Probleme
  • Physische Beschwerden
  • Suchtprobleme
  • Case Management

Privates

  • Familiäre Fragen
  • Persönliche Schwierigkeiten
  • Finanzielle Probleme
  • Sterbe- und Trauerprozesse

Finanzielle Probleme

  • Budgetberatung
  • Schuldensanierung
  • Gesuche

Familiäre Fragen

  • Beziehungskrisen
  • Trennung
  • Scheidung
  • Erziehungsprobleme
  • Krankheit eines Kindes

Gesundheitliche Beschwerden

  • Physische Symptome
  • Psychische Symptome
  • Burnout-Symptome

Persönliche Schwierigkeiten

  • Motivationsprobleme
  • Überlastung
  • Orientierungskrisen
  • Präsentismus
  • Vermittlungsthematik
  • Dilemmas

Suchtprobleme

  • Alkohol
  • Medikamente
  • Nikotin
  • Heroin, Kokain
  • Cannabis
  • Nichtsubstanzielle Süchte wie Spielsucht, Internetsucht und Kaufsucht
  • Essstörungen

Konflikte am Arbeitsplatz

  • Streit
  • Mobbing
  • Sexuelle Belästigung
  • Ombudsstelle

Schwierigkeiten am Arbeitsplatz

  • Umstrukturierungen
  • Überforderung
  • Unterforderung
  • Präsentismus
  • Fehlende Wertschätzung
  • Kommunikationsdefizite

Sozialversicherungs- und Rentenfragen

  • AHV/IV
  • SUVA
  • BVG
  • Sterbe- und Trauerprozesse
  • Tödliche Erkrankung
  • Todesfall Angehöriger

Nach traumatisierenden Ereignissen

  • Berufsunfall
  • Nichtbetriebsunfall
  • Todesfall

Was ist eine betriebliche Sozialberatung, was bringt die betriebliche Sozialberatung?

Die Frage lässt sich am einfachsten beantworten, wenn man sich anschaut, was der Verzicht auf eine solche Beratung kosten kann. Zum Beispiel: Eine Mitarbeiterin hat ein Alkoholproblem, das schon zweimal thematisiert wurde, und beide Male versicherte sie glaubwürdig, ihre Sucht in den Griff zu bekommen. Beim nächsten Rückfall ist ihr Chef bitter enttäuscht, es kommt zur Trennung. Oder: Bei einem schon länger krankgeschriebenen Mitarbeiter glaubt die Vorgesetzte, das werde dann schon wieder. Stattdessen wird er IV-Rentner.

Interne oder externe Beratung?

Das sind klassische Fälle, bei denen durch eine Sozialberatung der Verlust der entsprechenden Person wahrscheinlich hätte verhindert werden können.

Für Firmen stellt sich die Frage, die Sozialberatung intern oder extern anzubieten, intern oder extern, die Dienstleistung ist vergleichbar.

Die meisten Firmen, insbesondere KMU’s sind zu klein, um für die Sozialberatung eine Person anzustellen und die Qualität zu sichern es käme zu teuer.

Die externe Beratung bietet sich auch an, weil viele Menschen ihre Probleme lieber mit einer neutralen Person besprechen, gerade wenn es sich um sehr persönliche Dinge handelt.

Wie und wann entsteht Bedarf für die Betriebliche Sozialberatung

Das HR hat den Eindruck: Bei uns hat man keine Probleme. Schön, wenn das stimmt.

Das HR wartet zu lange – bis es eine Person mit einem offensichtlichen Problem an die Sozialberatung überweist.

Es sollte reagieren, bevor jemand:

  • wegen eines Burnouts zusammenbricht,
  • sich zum zweiten Mal alkoholisiert hinters Steuer des Firmenlieferwagens setzt
  • zum zweiten Mal für unbestimmte Zeit krankgeschrieben wird.

Das HR betrachtet die externe betriebliche Sozialberatung als Konkurrenz. Natürlich muss das HR Ansprechpartner für die Mitarbeiter sein. Doch es braucht auch das Verständnis, dass professionelles Handeln nicht bedeutet, bei allen Problemen Hilfestellung zu leisten, sondern zu erkennen, wo die Zuständigkeit des HR endet.

Das gilt auch für KMU, bei deren HR-Verantwortlichen oft das Verständnis herrscht: Wir kennen unsere Leute, wir können alles abfangen.

HR-Leute sollten die Sozialberatung als Ergänzung und Entlastung betrachten:

  • wenn sie bei einer Beratung an die Grenzen der eigenen Ausbildung kommen (in den Bereichen Gesundheit, Psychologie etc.)
  • wenn sie sich für eine Person verantwortlich zu fühlen beginnen
  • wenn die Bilder im Kopf belastend werden (Details häuslicher Gewalt oder die Geschichte eines Messies können unter die Haut gehen)
  • wenn sich eine Person mit offensichtlichem Problem nicht öffnen mag
  • wenn sich eine interne Beratung im Kreis dreht

Die betriebliche Sozialberatung deckt eine grosse Bandbreite an Themen ab, Berufliches (Probleme mit Vorgesetzten, Mobbing, Arbeitsüberlastung, Unsicherheit bei Restrukturierungen etc.), Privates (Erziehung, Scheidung, Geldprobleme etc.) und auch Gesundheits- und Suchtfragen. «In der Sozialberatung hören wir den Menschen zu, und dann werden gemeinsam Lösungen erarbeitet.

Das kann eine Budgetberatung oder Schuldensanierung sein, eine Trennungsvereinbarung, eine Besuchsregelung oder eine Suchtberatung mit Suchtvereinbarung.

Meist kommt eine Person nicht mit einem Einzelproblem jemand mit Spielsucht hat oft auch familiäre und finanzielle Probleme.

In der Regel reichen drei bis fünf Gespräche, um das Ziel der betrieblichen Sozialberatung zu erreichen, um die Arbeitsleistung zu erhalten oder wiederherzustellen.

Wird in diesem Prozess klar, dass ein Thema psychologisch aufgearbeitet werden muss, wird die Person an einen Therapeuten weiterverwiesen.

Wenn es Widerstände gibt

Werden Menschen in die Sozialberatung geschickt, kommt das nicht immer gut an. Wenn man zur Sozialberatung aufgefordert wird, verletzt das den eigenen Stolz und man frage sich ob das einen Einfluss auf den Bonus oder auf weitere Karriereschritte habe.

Solche Widerstände beobachten wir im Arbeitsalltag.

Zu Beginn ist oft eine Hemmschwelle da, bis nach dem ersten Gespräch. Denn da realisieren die meisten:

«Es ist eine Chance für mich und keine Schikane des Arbeitgebers.»

Wir machen oft die Erfahrung, dass Menschen mit Widerständen kommen, im Nachhinein aber froh um die Beratung sind.

Und wenn sich doch jemand weigert?

Wenn jemand schon privat in professioneller Behandlung ist, akzeptieren wir das unter Umständen und beobachten die Situation weiter.»

Sozialberatung ist ein wichtiger Teil des betrieblichen Gesundheitsmanagements.

Unsere Dienstleistung wirkt präventiv:

95 Prozent unserer Klienten sind – noch – gesund, und sie bleiben es dank der Intervention auch.

Kosten für eine Stunde Betriebliche Sozialberatung

Leistungen Einheit Tarife
Büro SOARGE in Basel pro Stunde
(Mindestsatz eine Stunde)
120 CHF
im Betrieb, vor Ort Beratung 180 CHF
(60 CHF Wegkostenpauschale)
nach erster Stunde pro weitere Minute 2 CHF

Verein SOARGE,Basel April 2019